Mixed Media Photo Collagen

Gone with the Wind

Die Serie Gone with the Wind bezieht sich auf den gleich lautenden Film von Victor Fleming, in welchem die Hauptdarstellerin Scarlett ständig damit kämpft, den ununterbrochenen Wandel des Lebens und der Geschichte zu bewältigen.

Zeit war in Britta Dietsches Werken schon immer ein wichtiges Thema und wird von ihr wiederholt und symbolisch durch Uhren dargestellt – sowie auch durch Schmetterlinge und Blumen, welche eine nur kurzlebige Schönheit symbolisieren. Diese tiefgründige Reflektion über das Wesen der Schönheit, das Vergängliche und die Kurzlebigkeit ist in der westlichen Kunst über Jahrhunderte hinweg anzutreffen, wie zum Beispiel im Stillleben, wo man viele Symbole vorfindet, die den Wandel der Zeit darstellen.

In Gone with the Wind untersucht Britta Dietsche die Qualitäten der verschiedenen Zeitlichkeiten, die in der Kinematografie, im wirklichen Leben und in der visuellen Kunst auftreten. Die visuelle Kunst und Kinematografie sind sicherlich der Ort für Illusionen und Fiktion, aber sie bieten auch die Möglichkeit, um Momente und Geschichten festzuhalten, die ansonsten verschwinden würden. Diese wiederholte Darstellung von kurzlebigen Elementen ist dennoch ein Zeichen für das unfassbare Verfliessen der Zeit. Die Beständigkeit des Bildes zeigt uns, dass es unmöglich ist, Objekte der Wahrnehmung zu erhalten.

Collage-Art mit Frau

Gone with the Wind I
77 x 100 cm
Mixed Media Photo Collage

Collage-Art mit Frau

Gone with the Wind I
77 x 100 cm
Mixed Media Photo Collage

Collage-Art Scarlett Gone with the Wind

Gone with the Wind I
77 x 100 cm
Mixed Media Photo Collage